Faszien als Sinnesorgan

Faszien als Sinnesorgan

Der Ulmer Faszienforscher Dr. Robert Schleip, hat in seinen Forschungen herausgefunden, dass sich Faszien aktiv, unabhängig zu den Skelettmuskeln zusammenziehen können. Die Universität Ulm konnte nachweisen, dass normale Faszien mit glatten muskelähnlichen Zellen (den Myo Fibroblasten) besiedelt sind und sich ähnlich kontrahieren können wie Muskelzellen. Diese Bindegewebszellen sind bekannt zur Wundheilung. Sie scheinen in der Lage zu sein, lokal ihre Gewebesteifigkeit dynamisch zu verändern.

Es gibt zwei unterschiedliche Arten der Fibroblasten Zellen, die einen bilden Kollagen und daraus können sich neue schwammartige Gewebsstrukturen bilden. Bei der anderen Fibroblasten Zelle befinden sich im inneren mehrere Kerne, dort bildet sich die Hyaluronsäure. Diese setzen sich im kollagenen Gewebe nieder und vernetzen sich und bindet das Wasser wie ein Schwamm.  Je nach erblichen Konstitution, der Belastungsdynamik und des biomechanischen Milieus.

Die neueste Faszienforschung legt sogar nahe, dass die Faszien eines unserer reichhaltigsten Sinnesorgane darstellten. An den einzelnen Faszien befinden sich freie Nerfenendigungen und diese leiten den Schmerz weiter.

 

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